7 Anzeichen, dass du etwas in deinem Leben ändern solltest


Menschen sind Überlebenskünstler. Wir beherrschen es ziemlich gut, uns Dinge schön zu reden, die uns schon lange quälen und Energie rauben. Etwas aushalten ist im ersten Moment angenehmer als etwas zu verändern. Wir sind Gewohnheitstiere. Kleine Veränderungen hier und da sind in Ordnung, aber bitte keine großen und auch bitte nicht zu viele.


Aber drehen wir den Spieß mal um. Ja, wir sind Überlebenskünstler. Großartige Überlebenskünstler. Es wäre viel sinnvoller, diese Fähigkeit und die Energie, die wir eh gebrauchen, in Veränderungen und Wandel zu stecken. Für uns und unser Leben.


Scannen wir immer wieder unsere eigenen Gedanken und Handlungen, lässt sich schnell erkennen, wo es nicht rund läuft und wo Handlungsbedarf besteht.


Aber nach was müssen wir da eigentlich scannen? Wonach müssen wir da suchen und Ausschau halten und was machen wir dann mit diesen Gedanken.


Es gibt 7 Anzeichen, die dir ziemlich genau sagen, dass in diesem Bereich dringend etwas passieren sollte!


Wichtiger Hinweis


Bevor wir mit dem ersten Punkt starten, hier noch ein wichtiger Hinweis: Erkennst du dich gleich bei der Auflistung der 7 Anzeichen wieder - egal ob 1 oder 7 mal - ist das etwas Gutes!!! Geh hier nicht mit Angst und Unsicherheit ran. Sondern mit Zuversicht, dass du schon auf dem genau richtigen Weg bist, etwas für DICH zu verändern. Sonst hättest du vermutlich nicht auf diesen Artikel hier geklickt.


DU bist in die Eigenverantwortung gegangen und hast angefangen, deine Probleme zu analysieren. Dazu kannst du dir hier und jetzt schon einmal gratulieren. Du bist hier goldrichtig. Und erkennst du dich gleich wieder, sieh es als Chance, hinterher deinem Ziel schon ein ganzes Stück näher zu sein.


1. Parallelwelt


Deine Gedanken driften regelmäßig ab in eine Parallelwelt. In die Welt von jemand anderem. Einem Vorbild von dir. Einer Freundin, bei der alles so perfekt läuft (auch das muss nicht stimmen, so ganz nebenbei). Dem einen Menschen auf Instagram, den du täglich gebannt verfolgst und dessen Leben du dir so sehr wünscht, dich selbst aber niemals dort siehst.

Es ist in Ordnung zu träumen. Wird aber eine Flucht aus deiner echten Welt daraus, sollte bei dir ein Alarm angehen. Frage dich, warum diese andere Welt so viel attraktiver ist für dich und warum es nötig ist, dich aus deiner eigenen rauszuträumen.

2. Zukunftsgedanken


Beim Gedanken an deine Zukunft zieht sich alles in dir zusammen. Noch 30-50 Jahre so weiter machen? Immer der gleiche Alltag, immer der gleiche Trott. Kinder und Familie sind irgendwann geplant, vielleicht auch der Hausbau. Aber dir fehlt da trotzdem irgendwas. Der gleiche Job, die gleichen Abläufe, alles ist geplant, alles ist vorhersehbar.

Nein, das willst du so nicht! Du wünscht dir Abwechslung, mehr Abenteuer, Erfüllung. Die darfst du bekommen, darfst dir deine Welt so kreieren. Der erste Schritt dorthin ist es, diese Gedanken anzunehmen und zu respektieren. Danach darfst du dein Leben umkrempeln, wie es dir gefällt.


3. Dankbarkeit


Du merkst immer wieder, dass du nicht dankbar bist für das, was du dir aufgebaut hast. Du siehst, dass du es objektiv gesehen sein müsstest. Du hörst, dass andere dir das sagen und dich bewundern. Aber du...du denkst bei dir, dass du es sofort hergeben würdest, wenn du dafür nochmal frei entscheiden könntest.

Damit einher geht oft ein schlechtes Gewissen. Der Vorwurf geht durch deinen Kopf, warum du so "undankbar" bist. So bist du doch eigentlich gar nicht. Und darüber reden? Auch das traust du dich nicht wirklich. Mit wem denn? Wie wird der andere reagieren?

Gräm dich nicht deswegen. Nutze diese Erkenntnis und frage dich, wie dein Leben denn aussehen müsste, damit du dafür dankbar sein kannst. Gehe dafür regelmäßig spazieren, raus in die Natur, komm zu dir und fühle tief in dich rein. Die Antwort ist da - und mit ein bisschen Zeit wirst du sie hören können.


4. Was wäre wenn...


Du denkst immer wieder über alte Wünsche und Träume nach. Träume, die du mal hattest und irgendwann aufgegeben hast. Ein Berufswunsch, in dem dich niemand unterstützt hat und du der "Vernunft" nach für etwas anderes entschieden hast. Ein Projekt zur Selbstverwirklichung, zu dem es nie gekommen ist. "Das mache ich irgendwann mal nebenbei, wenn es besser passt!" war die Aussage...und dann passte es nie. Heute hast du den Traum aufgegeben, fragst dich aber oft, was daraus geworden wäre.


5. Ablenkung


Die wohl bekannteste Ablenkungsmethode ist Shoppen. Konsumgüter gegen Frust. Du erwischt dich immer wieder dabei, wie du etwas Neues kaufst, was du doch eigentlich gar nicht brauchst. Allerdings hast du da bestimmt immer geniale Argumente am Start, warum das eine Teil jetzt doch völlig in Ordnung ist. Keine Sorge, damit bist du absolut nicht allein! Und die Werbung fördert genau das. Wir sind da umzingelt von allen Seiten und es ist schwer zu widerstehen.

Doch wenn du gerade diesen Artikel hier liest und dich darin erkennst, bist du ganz vielen einen großen Schritt voraus. Beobachte dich von jetzt an noch genauer und frage dich, was es alternativ brauchen würde in einer solchen Situation. Wofür kaufst du gerade den Ausgleich?


6. Ideen abwürgen


Du hast regelmäßig richtig coole Ideen und brennst dafür, sie umzusetzen. In deinem Kopf baut sich alles zusammen und du könntest alles bis ins Detail beschreiben.

Aber dann fehlt die Zeit, die Motivation, der Mut und du hast Hemmungen, jemandem davon zu erzählen. Dein Umfeld wird mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit mit Unverständnis reagieren. "So etwas brauchst du doch nicht, du hast doch alles!" Eine ganz beliebte Aussage. Also wohnt die Idee eine Weile in deinem Kopf, das ein oder andere Mal recherchierst du vielleicht sogar etwas dazu, und dann verblasst sie mit der Zeit.


7. Antriebslosigkeit


Der letzte und wichtigste Punkt: die Antriebslosigkeit. Alarmstufe rot!

Du brennst für nichts mehr und alles ist eine Pflichtveranstaltung. Da sind schöne Dinge, die du machst, wie Freunde treffen, zum Sport oder ins Kino gehen, aber die Freude darüber durchflutet dich nicht mehr. Es ist eher ein objektives Wissen, dass das etwas Schönes ist. Dass es dir theoretisch Spaß machen müsste. Die Freude darüber ist wie im Nebel. Sie ist da, aber kommt nicht mehr vollständig zu dir durch. Und selbst wenn du währenddessen etwas auftanken konntest, bist du hinterher erschöpft und die Freude ist verflogen.

Kommt dir das bekannt vor, ist es ganz dringend an der Zeit, etwas zu verändern. Vertraue dich jemandem an und frage nach Hilfe! Aktiv. Du bist der beste Mensch, um dir selbst Hilfe zu holen und hast jedes Recht dazu.


Das größte Geschenk


Wie oben bereits erwähnt, kann jedes dieser Anzeichen gesondert und allein auftreten, oder aber in Kombination mit anderen. Das ist völlig individuell. Und ob du dich jetzt in einem wiedererkannt hast oder in allen 7 - sieh es als Chance für dich. Als Chance, jetzt sicher zu wissen, dass Handlungsbedarf besteht.

Du darfst dir selbst erlauben, etwas für dein Leben zu verändern. Du selbst darfst entscheiden, dass es so nicht weitergehen soll und du die Richtung änderst. Du selbst darfst dir aussuchen, welchen Weg du alternativ ausprobieren möchtest.


Empfehlenswert ist es, sich nicht allein auf diese Reise zu begeben. Und auch hier entscheidest du, wer dich dabei begleiten darf und wer dir helfen soll. Und dann wirst du sehen, was sich für Möglichkeiten auftun, wenn du erstmal in deiner vollen Selbstverantwortung und im Vertrauen mit dir selbst bist. Ein freies, glückliches und unabhängiges Leben zu haben. Das größte Geschenk, was du dir selbst machen kannst!



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